Mit den Elementen verbunden
Erde
Stell dir vor, du sitzt auf einem sehr hohen Berg. Alle Umweltgeräusche bilden ein leises, entferntes Hintergrundrauschen. über dir wölbt sich ein sternenklarer Nachthimmel. Du kannst fühlen wie die Erde dich sicher trägt. Du nimmst wahr wie mit dem Einatmen kühle Luft innen an deiner Wirbelsäule hinab und mit dem Ausatmen innen an Bauch und Brust wieder hinauf fließt. Beim Einatmen lässt du in deinem Kopf den Vokal „I“ klingen. Beim Ausatmen lässt du in deinem Becken den Vokal „O“ klingen. Wenn du die tiefe Ruhe und Stabilität des Berges in dir spürst und dein Geist klar wie die reine Luft ist, legst du Daumen und Kleinen Finger deiner nichtdominanten Hand aneinander. Sobald du aus der Ruhe kommst, löst du die Finger. Warte bis die Ruhe zurückkehrt und schließe dann die Finger wieder. Wiederhole solange bis allein das Aneinanderlegen von Daumen und Kleinem Finger das Gefühl der tiefen Ruhe in dir auslöst. Wiederhole solange bis allein das innere Summen des „I-O“ das Gefühl der tiefen Ruhe in dir auslöst. Wiederhole solange bis allein die Vorstellung des Berges das Gefühl der tiefen Ruhe in dir auslöst.
Wasser
Stell dir vor, du sitzt bequem in einem Boot, das von einer sanften Meeresdünung angehoben und gesenkt wird. Du hörst das Rauschen der Brandung an der Küste. Dein Atem hört sich genauso an. Du atmest tief und aktiv ein und das Wasser zieht sich ins Meer zurück. Du lässt den Ausatem fallen und die Wellen rauschen an den Strand. Einatmen geht in ausatmen über und Ausatmen geht in einatmen über – synchron mit dem Rhythmus des Meeres. Du fühlst den Prozess des stetigen Wandels und bemerkst, dass du vollkommen damit übereinstimmst. Wenn dich dieses Gefühl ganz erfüllt, ist es Zeit den Daumen und Ringfinger deiner nichtdominanten Hand aneinander zu legen. Sobald du aus dem Fluß bist, löse die Finger. Warte bis sich das Gefühl des natürlichen Rhythmus wieder einstellt und schließe dann die Finger wieder. Wiederhole solange bis allein das Aneinanderlegen von Daumen und Ringfinger das Gefühl des natürlichen Rhythmus und des Fliessens in dir auslöst. Wiederhole solange bis allein die Vorstellung der Meeresbrandung das Gefühl des rhythmischen Wandels in dir auslöst.
Feuer
Stell dir vor du sitzt vor einem Grillfeuer. Du atmest aktiv aus und die Flammen schlagen hoch. Beim Einatmen spürst du die Hitze in den Solarplexus strömen Deine Lungen sind wie ein Blasebalg und du spürst den Zug der Muskeln unterhalb deines Brustbeines. Wenn Du spürst wie du immer wacher wirst, deine Müdigkeit verfliegt und Du am liebsten sofort aufspringen möchtest, ist es Zeit den Daumen und Mittelfinger deiner nichtdominanten Hand aneinander zu legen. Sobald die Hitze nachlässt, löse die Finger. Warte bis sich das Gefühl des Tatendranges wieder einstellt und schließe dann die Finger wieder. Wiederhole solange bis allein das Aneinanderlegen von Daumen und Mittelfinger das Gefühl des Tatendranges in dir auslöst. Wiederhole solange bis allein die Vorstellung des Feuers das Gefühl des Tatendranges in dir auslöst.
Luft
Stell dir vor du stehst auf einem Hügel umgeben von hohen Bäumen. Ein leichter Sommerwind streicht dir durch die Haare. Dein Atem geht leicht und sanft und nach einer Weile kannst du gar nicht mehr unterscheiden ob du atmest oder der Wind durch dich atmet. Du spürst wie der Wind dich mit den Bäumen verbindet und Nachrichten verbreitet Der Wind verbindet dich mit allen Wesen auf der Erde und du kannst die Verbundenheit spüren. Und während du, tief verwurzelt in der Gemeinschaft der Bäume stehend, den Wind durch all deine Poren streichen lässt, ist es Zeit Den Daumen und Zeigefinger deiner nichtdominanten Hand aneinander zu legen. Sobald das Gefühl der Verbundenheit nachlässt, löse die Finger. Warte bis sich das Gefühl der Verbundenheit wieder einstellt und schließe dann die Finger wieder. Wiederhole solange bis allein das Aneinanderlegen von Daumen und Zeigefinger das Gefühl der Verbundenheit in dir auslöst. Wiederhole solange bis allein die Vorstellung des Waldes das Gefühl der Verbundenheit in dir auslöst.
Vereine die vier Elemente in Dir
Visualisiere ein Feuer vor dir. Hinter deinem Rücken befindet sich ein großer Felsen. Rechts von dir strömt ein Bach und an deiner linken Seite rauscht der Wind durch die Baumwipfel. Von den Elementargeistern der vier Richtungen strömt Dir die entsprechende Energie zu. Feuer gibt dir Energie und Lebensfreude und Unternehmungslust, die Erde stärkt Dir den Rücken, bringt Ruhe, Heilung und versorgt dich mit allem was du brauchst, das Wasser verstärkt deine Intuition, Wandlungsfähigkeit und Gelassenheit, die Luftgeister geben dir ein Gefühl der Verbundenheit und Leichtigkeit und verbessern deine kommunikativen Fähigkeiten. Mit jedem Atemzug strömen die Energien und Qualitäten in dein Becken, wirbeln dort herum und verschmelzen schließlich zu einer Kugel. Die Energie der Kugel dehnt sich aus, strahlt durch alle Poren.